Ägyptische Wissenschaftler untersuchten, inwieweit oxidativer Stress und vaskuläre Risikofaktoren für die Entstehung der diabetischen Polyneuropathie (PNP) eine Rolle spielen. Dazu wurden 100 Patienten mit Typ-2-Diabetes und 40 gesunde Versuchspersonen untersucht.

Die Diabetes-Patienten wurden in solche mit und in solche ohne PNP eingeteilt. Bei den Diabetes-Patienten mit Polyneuropathie wurde ein Anstieg des glycosylierten Hämogoblins, von Malondialdehyd, g-GT, Homocystein, Ceruloplasmin, totalen Gesamtantioxidantien und Endothelin-1 nachgewiesen. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass oxidative Stressbiomarker und vaskuläre Risikofaktoren für die Pathogenese der diabetischen Polyneuropathie bedeutsam sein könnten. Zur frühen Erkennung der Polyneuropathie sollte neben HbA1c auch g-GT und Homocystein bestimmt werden.


Referenz:
Noha Ahmed El Boghdady et al.: Evaluation of oxidative stress markers and vascular risk factors in patients with diabetic peripheral neuropathy. Cell Biochemistry and Function, DOI: 10.1002/cbf.2808;07.02.2012

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