Kuwaitische Wissenschaftler untersuchten die Vitamin-D-Konzentrationen bei 210 Patienten mit Typ-2-Diabetes. Die Vitamin-D-Konzentrationen waren bei den Diabetes-Patienten mit Neuropathie signifikant niedriger als bei den übrigen Studienteilnehmern: 81,5 Prozent der Patienten mit der Diagnose Neuropathie wiesen einen Vitamin-D-Mangel auf, von den übrigen Diabetes-Patienten hatten 60,4 Prozent einen Vitamin-D-Mangel. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass Vitamin-D-Mangel ein unabhängiger Risikofaktor für die diabetische Neuropathie ist. In weiteren Studien sollte geklärt werden, ob eine Vitamin-D-Supplementierung den Krankheitsverlauf verhindern oder verzögern kann.

Referenz:
Shehab D et al.: Does Vitamin D deficiency play a role in peripheral neuropathy in type 2 diabetes? Diabet Med. 2012 Jan; 29(1): 43-9

Zum Seitenanfang