Diabetiker, die mit der Folgeerkrankung Polyneuropathie geplagt sind, könnten von der Einnahme von Benfotiamin, einer Vitamin-B1-Vorstufe, profitieren. Das hat eine deutsche Forschergruppe um Prof. Dr. Hilmar Stracke aus Gießen in einer Studie festgestellt. 165 Patienten mit einer diabetischen Neuropathie wurden in drei Gruppen eingeteilt und erhielten entweder täglich 600 mg oder 300 mg Benfotiamin bzw. ein Placebo verabreicht.

Die Wissenschaftler beobachteten, dass sich durch eine Behandlung mit dem Benfotiamin bereits nach sechs Wochen die Symptome der Nervenerkrankung deutlich verbesserten. Insbesondere die Schmerzen ließen nach, aber auch Taubheits-Gefühle und Brennen wurden gelindert. Der Studienleiter Prof. Dr. Stracke stellte fest, dass selbst eine hohe Dosierung von 600 mg am Tag gut verträglich ist.

Quelle:
www.deutschlandmagazin.com, 23.12.2008

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